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Studienreise Sachsen 2013-04-24

Im Rahmen des AT-HU ETZ Programm 2007-2013 - Projektes REGIONET aktiv  Nr. L00031 wurde eine Studienreise zwischen 24-27.04-2013 im Thema „Good Practice- Beispiele und Musterprojekte von Unternehmenskooperationen“ unternommen. An der Studienresie, deren Zielgebiet Dresden – Region Sachen (Deutschland) – war, haben ungefähr 35 Unternehmer sowie delegierte Vertreter von signifikanten Organisationen für Wirtschaftsentwicklung teilgenommen.

Die Zielsetzung der viertägigen Studienreise ist, die REGIONET aktív Projektpartner die Fachorganisationen der Projektregion, die Unternehmensnetzwerke, Vertreter der Wirtschaftnetzwerke/Plattformen und die UnternehmerInnen Good Practice- Beispiele und Musterprojekte von Unternehmensnetzwerken in Sachsen kennen zu lernen

 

Während den vier Tagen der Studienreise, haben die Teilnehmer anhand Fachvorträge und Betriebsführungen ein umfangreiches Bild (und persönliches Einblick) über die Wirtschaft, deren leitenden Sektoren erhalten, und mehrere Projekte und Netzwerke haben die Welchselbeziehung zwischen Verwaltung und Politik veranschaulicht, wie die Ergebnisse der Dialoge und der Arbeitsaufteilung, deren konkretes Output. Gastgeberinstitut des Workshops war unter anderen der lokale Oberlausitz Marketing Nonprofit GMBH., welche vor 10 Jahren mit der Zielsetzung gegründet wurde, um die maßgebende Branchen der Region (Lokomotiv- und Waggonerzeugung, Lieferanten der Autoindustrie, Maschinenindustrie, Kunststoffindustrie, Lebensmittelverarbeitung usw.) und deren branchenübergreifende Netzwerkkooperation zu koordinieren, und als umgreifende Deckorganisation die Ausarbeiter und Betreiber des Regionsprofils, des Standort und Tourismusmarketings zu sein. Als Ergebnis ihrer Arbeit haben sich in dieser von Abwanderung stark betroffenen Region 600 Unternehmen, Organisationen und Selbstverwaltungen angeschlossen und als resultat ihrer musterhaften Initiativen, haben sich mehrere Deutsche und Europäische Firmen angesiedelt, für deren Produktion die regionale KMUs die wichtigsten Lieferanten sind.

Neben den erfolgreichen Branchen und grenzüberschreitenden Netzwerken, haben die Teilnehmer der Studienreise die gläserne Manufaktur von VW Phaeton, und das Betrieb von Bombardier aufgesucht.

Die Studienreise hat direkt zur Kompetenzentwicklung der Methoden und Praxis der Vernetzung eingetragen, durch das kennen lernen einer bereits gutbewährten Methode und Praxis. Die regionale und bilaterale Vernetzung der Unternehmensnetzwerke und Platforme ist eine zentrale Frage, deren nachhaltige Aufbau und  Betrieb entschiedend in den Regionen des REGIONET aktiv projektes. Die Fortsetzung des REGIONET aktiv projektes könnte auf die im Rahmen von REGIONET aktiv entstandene und wirkende Strukturen bilden. Die Studienreise hat für teilnehmende Projektpartner, Fachorganisationen, Platforme, Unternehmer die Möglichkeit gebietet, im Zielgebiet der Studienreise angewandte bewährte Vernetzungspraxen, Beispielprojekte kennen zu lernen, sie möglicherweise zu adaptieren, und zur grenzüberschreitender Kooperation im Thema.




 


Weiterentwicklung durch regions- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Hintergrund
Um in der Region langfristig erfolgreich zu sein, müssen sich Unternehmensnetzwerke laufend weiterentwickeln und Antworten auf neue Herausforderungen in einer sich ständig wandelnden Wirtschaftswelt finden. Dies ist in der Regel nicht in einem isolierten Umfeld möglich, sondern erfordert den regelmäßigen Austausch mit anderen Initiativen, um von den gegenseitigen Erfahrungen zu lernen und neue Ideen und Impulse für einen kontinuierlichen zukunftsorientierten Veränderungsprozess zu generieren. Gleichzeitig soll durch diese Kooperation auch der Nutzen solcher Netzwerke für die Regionen verstärkt dokumentiert und nach außen kommuniziert werden, um auch in Zukunft die für solche Aktivitäten erforderlichen Ressourcen zu aktivieren.


Grenzüberschreitende Instrumente
  • Bildung von regionsübergreifenden Netzwerken von regionalen Unternehmensnetzwerken
  • Sicherung der Unterstützung der jeweiligen Kleinregionen
  • Schaffung einer Plattform von Unternehmer/innen aus allen teilnehmenden Regionen, die ihre jeweiligen Netzwerke vertreten
  • Sicherung der Ressourcen für eine kontinuierliche Kooperation
  • Austausch von Wissen und Erfahrungen
  • Sammlung und Transfer von Good Practice Beispielen
  • laufende Qualifizierung und Kompetenzanreicherung der Akteure im Netzwerk
  • Etablierung einer gemeinsamen Innovationswerkstatt zur Weiterentwicklung der Netzwerke
  • Entwicklung von regionalen und überregionalen Maßnahmen zur Stärkung der an den regionalen Netzwerken beteiligten Unternehmen


Praxisbeispiel REGIONET aktív
Das Projekt REGIONET aktív zielt darauf ab, regionale Unternehmensnetzwerke in den Kleinregionen an der Grenze zwischen Österreich und Ungarn verstärkt miteinander zu vernetzen, um die einzelnen Initiativen bei ihrer weiteren Entwicklung zu unterstützen und gleichzeitig auch das zusätzliche Potential einer grenzüberschreitenden Vernetzung von Unternehmen zu aktivieren.


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